Reactine Duo Ret von Johnson & Johnson GmbH (OTC) Apotheke am Rathaus Achern
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Reactine Duo Ret


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Produktinformation

Anwendung

Reactine duo AntiallergikumReactine duo Retardtabletten werden angewendet zur symptomatischen Behandlung der allergischen Rhinitis (allergischer Schnupfen), wenn diese mit Verstopfung der Nase einhergeht.

Wirkstoff

Der enthaltene Wirkstoff heißt Cetirizindihydrochlorid/Pseudoephedrin.

Gegenanzeigen

Reactine duo darf nicht eingenommen werden bei (allergischer) Überempfindlichkeit gegenüber einem der Wirkstoffe oder einem der sonstigen Bestandteile sowie gegen adrenerge Substanzen. Eine Anwendung von Reactine duo darf auch nicht erfolgen, bei: gleichzeitiger Therapie mit Monoaminoxidase (MAO)-Hemmern, oder in den 14 Tagen nach dem Ende einer derartigen Behandlung; erhöhtem Augeninnendruck (Glaukom, okuläre Hypertension); Harnverhalten; schweren Nierenerkrankungen; Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. ischämische Herzkrankheiten); Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose); Herzrhythmusstörungen (Tachyarrhythmien) und schwerem Bluthochdruck; Schlaganfall mit Hirnblutung (hämorrhagischem Schlaganfall) in der Vorgeschichte oder mit Risikofaktoren, die das Risiko eines hämmorrhagischen Schlaganfalls steigern können aufgrund der alpha-mimetischen Aktivität des Vasokonstriktors (Mittel zur Verengung von Blutgefäßen), in Verbindung mit Vasokonstriktoren wie Bromocriptin, Lisurid, Pergolid, Cabergolin, Ergotamin, Dihydroergotamin oder jeder anderen Substanz, die zum Abschwellen der Nasenschleimhäute angewendet wird (z. B. Phenylephrin, Phenylpropanolamin, Ephedrin).

Vorsichtsmaßnahmen bei der Einnahme

Die Behandlung mit Reactine duo ist abzubrechen, beim Auftreten von schnellem Herzschlag (Tachykardie), Herzklopfen (Palpitationen) oder Herzrhythmusstörungen (Arrythmien), Bluthochdruck, Übelkeit oder jedem anderen neurologischen Zeichen (wie Kopfschmerz oder verstärktem Kopfschmerz). Eine Reizung des zentralen Nervensystems mit Krämpfen oder Herz-Kreislauf-Kollaps und gleichzeitigem Abfall des Blutdruckes kann durch sympathomimetische Amine verursacht werden. Bei älteren Menschen, Kindern oder bei einer Überdosierung können diese Wirkungen gehäuft auftreten. Wachsamkeit ist erforderlich bei Personen mit Herzrhythmusstörungen, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, verengtem Blasenausgang (Blasenhalsobstruktion), Herzinfarkt in der Vorgeschichte und unter Digitalistherapie (Herzglykoside). Eine Anwendung mit Reactine duo ist unter Vorsicht zu erfolgen, bei Personen mit verengendem Magengeschwür (stenosierendem peptischen Ulkus), Verengung am Magenausgang (pyloroduodenale Obstruktion), Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostatahypertrophie) oder Verengung (Obstruktion) des Harnblasenhalses. Wachsamkeit ist ebenfalls bei Personen notwendig, die bereits andere Sympathomimetika anwenden, inklusive Mittel zur Therapie der verstopften Nase (Dekongestiva), Appetitzüglern oder Amphetamin-ähnlichen Psychostimulantien, Blutdruckmittel (Antihypertonika), trizyklischen Antidepressiva oder anderen Antihistaminika. Vorsicht ist auch bei Menschen mit Migräne geboten, die mit Arzneimitteln zur Gefäßverengung aus der Gruppe der Mutterkorn-Alkaloide therapiert werden. Wie bei anderen Substanzen, die das zentrale Nervensystem anregen, trat ein Missbrauch auch mit Pseudoephedrinhydrochlorid auf. Eine kontinuierliche Anwendung von Reactine duo kann zu Toleranz führen, was das Risiko einer Überdosis erhöht. Höhere Dosen als vom Arzt oder in der Packungsbeilage empfohlen können schwere Nebenwirkungen verursachen. Ein plötzlicher Abbruch der Behandlung nach Missbrauch kann Depressionen mit sich bringen. Bei Anwendung von halogenhaltigen Narkosemitteln (Inhalationsnarkotika) während der Behandlung mit indirekten sympathomimetischen Substanzen, kann während der Operation akuter Bluthochdruck auftreten. Ist eine Operation geplant, sollte die Behandlung 24 Stunden vor einer Narkose unterbrochen werden. Ein positives Dopingergebnis kann bei Behandlung mit Pseudoephedrin auftreten. Mindestens 72 Stunden vor einem Hauttest ist die Anwendung von Reactine duo zu unterbrechen, da Antihistaminika sonst positive Reaktionen auf den Hautreaktivitätsindex verhindern oder abschwächen können.

Nebenwirkungen

Bei der Anwendung von Reactine duo kann es häufig zu folgenden Nebenwirkungen kommen: schneller Herzschlag (Tachykardie), Mundtrockenheit, Übelkeit, Schwächegefühl (Asthenie), Gleichgewichtsstörungen, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit/ Benommenheit (Somnolenz), Schwindel, Nervosität, Schlaflosigkeit. Gelegentlich kann es zu Herzklopfen (Palpitationen), Angst und Unruhe kommen. Selten wurde das Auftreten von Erbrechen, Herzrhythmusstörungen, Leberfunktionsstörungen (Erhöhung von Transaminasen, alkalischer Phosphatase, Gamma-GT, Bilirubin), Überempfindlichkeit (Immunsystem), Krämpfe, Muskelzittern, Halluzinationen, psychotische Störungen, Schmerzen beim Wasserlassen (Dysurie), trockene Haut, Hautausschlag, vermehrtes Schwitzen, Nesselsucht (Urtikaria), Blässe und Bluthochdruck beobachtet. Sehr selten können auftreten: Darmentzündung aufgrund von Durchblutungsstörungen (ischämische Kolitis), Geschmacksstörungen (Dysgeusie), fixes Arzneimittelexanthem, Haut- und Schleimhautschwellung, Kreislaufschwäche (kardiovaskulärer Kollaps). Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn Nebenwirkungen auftreten, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind.

Wechselwirkungen

Der Arzt oder Apotheker ist zu informieren, wenn andere Arzneimittel eingenommen werden bzw. vor kurzem eingenommen wurden, auch wenn es sich um nicht rezeptpflichtige Arzneimittel handelt. Bei gleichzeitiger Anwendung von Monoaminooxidase-Hemmern (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen) und Pseudoephedrin können kritische Hochdruckreaktionen auftreten. Ebenso verringert sich durch die gleichzeitige Anwendung von Reactine duo die blutdrucksenkende Wirkung von alpha-Methyldopa, Mecamylamin, Reserpin und Veratrumalkaloiden und Guanethidin. Reactine duo sollte bei Menschen, die mit Digitalis behandelt werden, nicht zur Anwendung kommen, da die Herzwirkung von Digitalis durch Pseudoephedrin intensiviert wird. Aufgrund des Risikos einer Gefäßverengung und ein damit einhergehender Anstieg des Blutdruckes, wird von folgenden Kombinationen abgeraten: Bromocriptin, Cabergolin, Dihydroergotamin, Ergotamin, Linezolid, Lisurid, Methylergometrin, Pergolid. Eine Kombination von Reactine duo mit anderen Arzneimitteln, die zur Behandlung der verstopften Nase angewendet werden (wie Ephedrin, Phenylephrin, Phenylpropanolamin), sollte aufgrund des Risikos von Vasokonstriktion nicht erfolgen. Mittel gegen Sodbrennen (Antazida) steigern die Aufnahme von Pseudoephedrinsulfat, dagegen senkt Kaolin sie.

Informationen zur Einnahme

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gilt: Erwachsene und Kinder ab dem 12. Lebensjahr nehmen eine Retardtablette 2mal am Tag (am Morgen und am Abend) mit einem Glas Wasser ein. Die Reactine duo Retardtablette ist stets als Ganzes zu schlucken. Sie darf nicht geteilt oder zerbissen werden. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Nach Abklingen der Symptome sollte die Behandlung beendet werden. Es wird geraten, die Behandlungsdauer auf maximal 14 Tage zu begrenzen. Bei einer Verbesserung der Schleimhautschwellung der oberen Atemwege kann, falls erforderlich, die Behandlung mit einem Antihistaminikum allein weitergeführt werden. Die empfohlene Dosierung und Anwendungsdauer sollte nicht überschritten werden. Werden zu hohe Arzneimengen eingenommen, können die genannten Nebenwirkungen verstärkt auftreten. In diesem Fall sollte der Arzt informiert werden. Die Behandlung bei Überdosierung ist symptomatisch. Die Aufnahme des Wirkstoffes im Magen kann mit in Wasser suspendierter Aktivkohle erfolgen. Möglicherweise ist eine Spülung des Magens notwendig. Nicht dialysierbar sind: Cetirizin und Pseudoephedrin. Wurde die Einnahme vergessen, ist die Anwendung wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fortzusetzen. Wird die Behandlung mit Reactine duo abgebrochen, sind keine Besonderheiten zu beachten.

Weitere Informationen

In der Schwangerschaft darf Reactine duo nicht angewendet werden. Die Einnahme von Pseudoephedrin in der Schwangerschaft verringert den Blutfluss in der Gebärmutter. Während der Stillzeit wird die Einnahme von Reactine duo nicht empfohlen, da das Arzneimittel in die Muttermilch übergeht. Generell gilt: Vor der Einnahme von allen Arzneimitteln ist der Arzt oder Apotheker um Rat zu fragen. Da die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Reactine duo bei Kindern unter 12 Jahren noch nicht erwiesen ist, sollte das Arzneimittel bei dieser Altersgruppe nicht angewendet werden. Ältere Personen und Menschen mit beeinträchtigter Nieren- oder Leberfunktion Das Antiallergikum Reactine duo sollte nicht angewendet werden, bei Personen über 60 Jahre und bei Menschen mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion. Dies ist unbedingt einzuhalten, da die Verträglichkeit und Wirksamkeit bei diesen Personengruppen nicht erwiesen ist. Ebenso liegen keine Daten für eine adäquate Dosisempfehlung vor. Menschen, die Auto fahren, ohne sicheren Halt arbeiten oder Maschinen steuern, sollen die persönliche Reaktion auf das Arzneimittel abwarten. Reactine duo kann bei einigen Menschen Benommenheit verursachen und die Verkehrstüchtigkeit sowie das Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.

Wirksame Bestandteile und Inhaltsstoffe

Cetirizin dihydrochlorid 5mg
  = Cetirizin 4,21mg
Pseudoephedrin hydrochlorid 120mg
  = Pseudoephedrin 98,31mg
Cellulose, mikrokristallin Hilfsstoff
Croscarmellose, Natriumsalz Hilfsstoff
Hypromellose Hilfsstoff
Lactose 1-Wasser Hilfsstoff
Macrogol 400 Hilfsstoff
Magnesium stearat Hilfsstoff
Silicium dioxid, hochdispers Hilfsstoff
Titan dioxid Hilfsstoff

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Reactine Duo Ret

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